„Ich passe nicht hierher“, sagte sie, ihre Stimme zitterte vor Panik.
—Ja, das können Sie.
Daniel explodierte.
Donnernde Schritte hallten über uns wider.
Richard packte meinen Arm. „Emily, bitte. Ich weiß, was ich getan habe. Ich weiß es. Aber wenn ich sterbe …“
Vielleicht hätte mich diese Bitte zehn Minuten zuvor noch bewegt. Jetzt sah ich es klar: Es war keine Reue, nur Angst, befreit von Arroganz.
Daniel, lass mich los. —Mach Platz.
Richard zog um. Mit Mühe.
Wir krochen durch Staub und Dunkelheit bis zum Morgengrauen. Das Garagentor stand einen Spalt offen. Dahinter war die Straße voller unmarkierter Geländewagen und bewaffneter Polizisten hinter ihren Motoren.
„FBI!“, rief jemand. „Kommt sofort raus!“
Daniel trieb uns an. Wir stolperten und rannten auf ein offenes Feld, genau in dem Moment, als zwei Männer aus dem Hinterhof stürmten. Einer von ihnen zog eine Pistole.
Drei Schüsse waren zu hören.
Der Mann stürzte.
