„Steh auf“, hatte Étienne Delmas mit leiser, drohender Stimme gesagt. „Mach es nicht noch schlimmer.“
Hässlicher. Als läge die Hässlichkeit nicht in seiner Hand, sondern in seiner Weigerung.
Camille hatte sich halb aufgesetzt, ein stechender Schmerz durchfuhr ihren Kiefer und ihre Rippen. Ihre Finger glitten über die champagnerbefleckte Tischdecke. Ihr Vater kam auf sie zu, tadellos in seinem schwarzen Smoking, das respektable Industriellengesicht, das Wirtschaftsmagazine so gern fotografierten, und packte sie am Kragen, wie man ein ungezogenes Kind tadelt.
„Du wirst die Papiere heute Abend unterschreiben“, murmelte er zwischen den Zähnen. „Dieses Haus hat dir nie wirklich gehört.“
Camille hatte ihm trotz des Schwindels direkt in die Augen geschaut.
